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PHILOSOPHIE Die Pferde aus der Trakehner-Zucht von C.D. van de Ree stammen aus erfolgreichen Stutenstämmen wie z.B. der Shira II v. Königspark xx, die 2003 die Bundes-Siegerstute Shakira v. Biotop und 2004 die Auktionsspitze in Neumünster der Zuchtstuten, Scarlett v. Biotop, stellte. Bei der Zucht baut Kees van de Ree auf die so genannten russischen Trakehner. Ein großer Teil der Stuten stammt direkt aus dem russischen Staatsgestüt Kirow oder aus Zuchtlinien, die direkt auf Kirow zurückzuführen sind. In den Pedigrees findet man Hengste wie Hockey, Telez, Espadron, Blesk und Topki sowie andere bekannte Hauptbeschäler Kirows.
Der Deckhengst Perechlest, abstammend von dem legendären Hockey, war selbst international erfolgreich bis Intermediare und Grand Prix. Von 2005 bis 2010 war er im Besitz von Kees van de Ree und befindet sich noch immer im Deckeinsatz auf der Hengststation Geling. Seine ersten Jahrgänge lieferten bereits viele und Sieger- und Prämienfohlen sowie Sieger- und Prämienstuten. Auch der zur Hengstkörung 2009 zugelassene "Ostblick" dokumentiert eindeutig die sicheren Vererberqualitäten dieses Ausnahmehengstes. Gekörte Hengste wie "Sir Ted" v. Lowelas (Hockey x Inster Graditz) oder auch "Russian Deal" v. Long Deal steht mittlerweile ebenfalls auf dem Erfolgskonto des renommierten Gestütes. Die Anpaarung der Stuten erfolgt gezielt nach leistungsorientierten und geprüften Sportpferden kombiniert mit englischem und arabischem Vollblut.
Mit 275 Jahren ist die Trakehner Rasse die älteste Reitpferderasse Deutschlands und längst auch international als Ursprungszucht anerkannt. Diese Linie entstand, als die sowjetischen Truppen nach dem Sieg über Hitler-Deutschland in Ostpreußen einrückten. Die Pferde des Gestütes Trakehnen wurden damals ins Staatsgestüt Kirow gebracht. So entstand in den folgenden Jahrzehnten ein Rasseschlag, der sich durch Härte, Leistungsstärke und Ausdauer auszeichnet. Erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Ende der Achtziger Jahre kamen die ersten russischen Trakehner offiziell in die Bundesrepublik Deutschland. Sportlich oder als Auffrischer der westlichen Blutlinien machten sich die Hengste „Topki“, „Blesk“, Hockey“ und „Pepel“ einen Namen. Diese Vererber sowie den Vollblüter „Raufbold“ hat Kees van de Ree in seiner Zucht.
Die Trakehner Zucht lässt sich genetisch lückenlos auf die Gründung des Hauptgestüts Trakehnen im Jahre 1732 durch königlich preußische Anordnung zurückführen. Bis heute werden die Trakehner als einzige Reitpferderasse nach den Prinzipien der Reinzucht mit hohen genetischen Anteilen des englischen und arabischen Vollblutes, des Shagya- und des Anglo-Arabers unter Berücksichtigung der nachstehenden Selektionskriterien gezüchtet. Das Gestüt Hellerholz hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Ursprungszucht in ihrer besonderen trakehnerspezifischen Ausprägung zu fördern und durch geeignete Maßnahmen einen bestmöglichen Zuchtfortschritt sicherzustellen. Zuchtziel ist ein im Trakehner Typ stehendes, rittiges und vielseitig veranlagtes Reit- und Sportpferd mit gutem Interieur, das die Pferde mit dem Zusatz "R" eindrucksvoll repräsentieren.
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